Martin Pfeifle
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Martin Pfeifle
ZOK
24.03. – 17.06.2018

Martin Pfeifle (*1975 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Düsseldorf) setzt sich in seiner Einzelausstellung ZOK mit den geometrischen Elementen des Zylinder, Oktogon und Kubus auseinander. Alle drei Formen sind wesentliche Bestandteile der Galerie Stadt Sindelfingen, die von dem Berliner Architekten Joseph Paul Kleihues in den 1980er Jahren gebaut wurde. 

Obergeschoss


enka, 2012
18 verzinkte Eisenstangen, Plastikfolie, Magnete, Maße variabel
An den Eisenstangen sind mit Magneten farbige Folienzuschnitte befestigt. Durch die lockere Hängung entsteht der Eindruck von Bewegtheit und Dynamik. Zur Begrüßung der Ausstellung ZOK wehen die Fahnen im Wind. 

KON, 2018
Holz, Kabel, Silberfolie, Neonröhren, Länge je 149,5 cm, ᴓ14,5 cm, 24,4 cm, 34 cm, 44 cm und 54 cm
Die Leuchtarbeit KON ist für die Ausstellung in der Galerie Stadt Sindelfingen entstanden. Sie entwickelt sich aus dem Fenster des Lichthofs kommend in den zentralen Ausstellungsraum hinein. 


nuvem, 2015
Holzleisten, irisierende Farbe, ca. 250 x 350 cm 
Angelehnt an die organischen Fensterformen der Brasilianischen Architektin Lina Bo Bardi entsteht nuvem als Bildkörper zwischen Malerei und Skulptur. Die Gitterstruktur und die Perlmuttfarbe ermöglicht ein Spiel mit dem einfallenden Licht. 


FINAN I-V, 2013
Plexigals, Holz, Papier, 43 x 60,5 cm
Die fünf Platten sind alle durch das gefaltete hellblaue Kassenpapierband miteinander verbunden. 

rimPoster, 2018
Plakatdruck, 254 x 350 cm
rim ist ursprünglich eine Serie aus kleineren Kartons, die an den Rändern mit Restbeständen von Farbe angesprüht sind. Für rimPoster vergrößert Pfeifle dieses Prinzip. Durch die Größenverschiebung entsteht ein neues, abstrahiertes Bild. 


flowpole Edition MIWO, 2014
Plexiglas, ca. 40 x 24 cm
Die Edition liegt einer Lichtinstallation im Außenraum zu Grunde. 

blackknalla, 2015-2018
Plastiktaschen, Maße variabel
Die Arbeit besteht aus schwarzen aufgestellten Taschen, die durch ihre Anordnung im Raum und ihrer eigenen Auffaltung geometrische Muster erzeugen. Gemeinsam mit rimPoster entsteht ein Wechselspiel aus Farbe und Struktur. 


rexxx, 2018
schwarzer Schaumstoff, Holz- und Styroporunterkonstruktion, 300 x 340 x 1520 cm
rexxx erstreckt sich über vier Räume auf zwei Etagen. Im ersten Obergeschoss ist die Wand an der Decke befestigt und setzt sich darüber hinaus im zweiten Obergeschoss fort. Ihre konkave Form ist so angelegt, dass sie fortgeführt einen großen Kreis bildet, dessen Mittelpunkt der Mittelpunkt des Gebäudes sein könnte. 


toon I-IX, 2014
Plexiglas und Rahmen, 32 x 43 cm
Ein transparenter Träger im DIN A3 Format ist geometrisch gefaltet. Auf diesem ist jeweils ein DIN A5 Feld mit dem gleichen Weißton wie der Hintergrund und der Rahmen gestrichen. Die DIN A5 Rechtecke sind waagrecht auf der gleichen Linie angeordnet. Die Rahmen tanzen wie Noten auf einer Tonleiter auf und ab. 

Obergeschoss

Treppenhaus

LAN, 2017
Acrylglas, Trägerplatte, ca. 70 x 70 cm
LAN entstand als Kunst im öffentlichen Raum in dem chinesischen Dorf Longli. Vor Ort zeichnete Pfeifle beobachtete Formen wie Schatten, die er mit dem Ort verband. Aus diesen Zeichnungen entstanden blaue Schilder aus Plexiglas. Die Formen wurden an unterschiedlichen Orten angebracht und prägen das Bild des Außenraums. Pfeifle fertigte von den insgesamt 31 Elementen zwei Versionen an, wovon fünf im Treppenhaus zu sehen sind. 


Dymaxion, 2018
Buttermilch auf Glaswand, Maße variabel
Das Wort Dymaxion ist eine Wortschöpfung, die aus den Abkürzungen der Worte dynamic maximum tension (dynamische maximale Spannung) besteht. Der Begriff wurde von einem Werbe-Experten im Jahr 1928 für das Architekturprojekt von Buckminster Fuller (1895-1983) erfunden.


map, 2018
Hartfaserplatten, ca. 507 x 240 cm,
Die Wandarbeit stellt ein Polyeder dar. Es ist eine Auffaltung eines dreidimensionalen Körpers, die das Prinzip der Dymaxion-Weltkarte zeigt. Martin Pfeifle nutzt dieses von Fuller entwickelte Prinzip, um auf einfache Weise eine zweidimensionale geometrische Wandarbeit zu erzeugen. 


Goldy, 2009/2018
Kupferrohre, ᴓ 390 x 305 cm
Goldy ist die Nachbildung einer geodätischen Kuppel von Buckminster Fuller.Der Architekt Fuller entwickelte mittels Dreiecke ein einfaches Konstruktionsprinzip, das mit einem günstigen Verhältnis von Material zu Volumen ausgezeichnet ist. Pfeifle baut diese Kuppel als Haus nach. Es entsteht eine Architektur in der Architektur. Die Lampe steht symbolhaft für ein bewohnbares Haus und die Besucher sind eingeladen auf den Stühlen Platz zu nehmen. 


HEMMA, 2009
Holz und Silberfolie, 143 x 127 x15 cm 
HEMMA besteht aus fünf gleichen Rechtecken, die horizontal und vertikal übereinander gelagert sind. Jede Überlagerung ergibt ein neues Rechteckt. 


reflektor, 2009 – 2018 
Silberfolie, Deckenelemente, Maße variabel
Die quadratischen Elemente der Leuchtdecke sind mit Spiegelfolie verkleidet und dienen als Reflektor. Gemeinsam mit Goldy und HEMMA ergibt es eine Installation. 


Klex I-XII, 2012
Papier und Tinte, 51 x 72,7 cm
Die Arbeit besteht aus unterschiedlichen Farbklecksen, die sich symmetrisch über die Blätter verteilen.


terr I-X, 2018
31 x 44 cm, Papier und Rahmen
Schwarz-Weiß gestreifte und gefaltete Flächen sind auf einem roten HKS-Farbensystem gelegt. Pfeifle wird in den Sommermonaten Flächen nach dem Prinzip von terr in der Parkanlage des Freibads installieren und die Ausstellung im Außenraum fortführen. 


o.T. I-IV, 2001
Blaupause und Plexiglas, 21,5 x 31 cm
Mittels eines einfachen Prinzips werden eine monochrome Fläche und ein geometrisches Muster erzeugt.


B.U.S I-IIIV, 2014
Plexiglas, Papier, 30 x 42,5 cm
Die unterschiedlichen Streifen sind quer angeordnet, so dass ein durchlaufendes Farbband entsteht.

enka Edition, 2012
farbige Folie auf Papier, 71,5 x 51 cm

rexxx, 2018
schwarzer Schaumstoff, Holz- und Styroporunterkonstruktion, 300 x 340 x 1520 cm 

Oktogon 1. Obergeschoss

RATX, 2018
Videoinstallation
7 Beamer in einem oktogonalen Raum
Während eines Stipendienaufenthalts auf Mallorca filmte Pfeifle während des Rennradfahrens den Asphalt. Im Oktogon des Sindelfinger Museums benutzt er diesen monotonen Film, alternierend durch die unterschiedlichen Tempi, für seine erste Videoarbeit. In einer All-over Situation im Oktogon befindet sich der Besucher in einem Perpetuum mobile. 


Oktogon 2. Obergeschoss

KOQ, 2018
3 verschiedene Teppiche, rot, blau und weiß, Maße variabel
Ausgehend von dem Ausstellungstitel ZOK – Zylinder, Oktogon, Kubus, entwickelt Pfeifle für das Oktogon die Arbeit KOQ – Kreis – Oktogon – Quadrat. Das geometrische Kleihues-Prinzip wird von seiner Dreidimensionalität auf eine zweidimensionale begehbare Ebene gebracht. Die begehbare Installation besteht aus insgesamt neun pyramidal angelegten Schichten. 

Alle Kunstwerke Courtesy Galerie Gisela Clement, Bonn